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BMW R 1100 S

Allround-Sportler

Die BMW R 1100 S ist die sportlichste aller BMW´s. Der 98PS Motor liefert schon bei geringen Drehzahlen ordentlichen Durchzug. Aber so richtig beschleunigt sie erst ab 6000 Umdrehungen. Dann sind aber heftige Vibrationen, vor allem in den Fußrasten, zu spüren. Das Fahrwerk ist sehr straff ausgelegt und daher wenig komfortabel. Dazu kommt, dass der Boxer mit Kraft in die Kurve gelenkt werden muß. Dafür sind ihre Bremsen nahezu perfekt. Sie lassen sich mit zwei Fingern betätigen und sind sehr standfest. Auch die Sitzposition ist für einen Sportler sehr entspannt. Ebenfalls gut ist die Soziustauglichkeit. Also ein Sportler mit Tourerqualitäten.

hinzugefügt: January 24th 2000
Tester: Duke2000
Punkte:
zugehöriger Link: Quelle: Dooyoo.de
Hits: 654
Sprache:

  

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BMW R 1100 S
Geschrieben von Tricky Miki auf 2003-06-28 00:00:00
Meine Wertung:


Geniales Technokrad oder Vibrator mit Sonderlackierung?

Es beginnt wohl mit dem langen komplizierten Titel: BMW R 1100 S Cup Replika.
Die „Randy Mamola“ Edition, die im Rahmenprogramm der Motorrad in spektakulären
Prominentenläufen eingesetzt wird, wo bekanntlich kein Auge trocken bleibt.
Dieser Tage bot sich für mich die Gelegenheit genau dieses Sondermodell von BMW für ca. 200 km, d.h. einen ganzen Morgen durch unser wunderschönes Oberösterreich zu pilotieren.

Hinter dieser Modellbezeichnung versteckt sich eigentlich nur die normale R 1100 S mit dem optionalen Sportfahrwerk. Darüber hinaus bietet sie aber eine zugegeben hinreißend schöne, blau-weiße (wie sich’s wohl für eine „Bayrische“ gehört!) Sonderlackierung und eine Paar kleine, aber fahrerisch sinnlose Extras, da weiterer rein optischer Aufputz (weiße Blinkergläser, „Mamola-Schriftzug“, etc...). Davon ausnehmen möchte ich die verschärft aussehenden Carbon-Motorschutzdeckel (mit Sollschleifstelle, die die Zylinder bei allzu radikalen Manövern vor dem Anschleifen schützen!).

Das bedeutet, in dieser Evolutionsstufe, relativ nüchterne 98 PS, die bei 7500 U/min anliegen, gepaart mit einer ziemlich ansehnlichen und linear ansteigenden Drehmomentflanke, die bei 5750 U/min gipfelt. Das alles verteilt sich sauber über 6 Gänge auf die Straße. Die ersten drei Gänge sind relativ weit gespreizt, die letzten (oberen) drei eher sehr eng gestuft. Diese Leistung ermöglicht, neben einer Vmax von 228 km/h, einen nicht eben beindruckenden Wert von 3,9 s auf 100 km/h. Man kann über diesen Motor sagen was man will, nach einer solchen langen Karriere und der inzwischen x-ten Modellpflege ist er sicher ausgereift und wohlgepflegt, aber ein fein ausbalancierter drehfreudiger perlender Twin wird aus dem antiken Schüttelhuber nie werden. Die Leistungsabgabe erfolgt, gemessen an dem was die Konkurrenz bietet, zwar gelassen und einigermaßen Kraftvoll, aber mitunter unter groben Vibrationen (vor allem über 6000 U/min), d
ie sehr unangenehm in den Lenkerstummeln spürbar werden.
Der Motor fährt sich am besten zwischen 4000 und 6500 U/min und in einem möglichst hohen Gang, wo man schon auf der Drehmomentwelle surft und noch nicht in die Verlegenheit der hohen Drehzahlen gezwungen wird. Das reicht für Landstraßentempo allemal locker. Wer allerdings schneller fahren will, sollte dann schon die gefütterten Handschuhe ausgefasst haben, denn im 6er über 170km/h rüttelt es die Finger schon wieder ganz derb durcheinander. Die Vibrationen sind über den ganzen Drehzahlbereich deutlich spürbar so dass der Eindruck entsteht, es könnte einem auf diesem Gerät niemals kalt werden, weil die Finger immer so kribbeln Sollte es trotzdem kalt werden, besteht die Möglichkeit die BMW gegen Aufpreis mit heizbaren Griffen zu ordern!

Nebenbei ist das Fahrgeräusch ist sehr leise, was zusammen mit den stets vorhandenen markigen Erschütterungen den Eindruck erzeugt, von einem starken aber unwuchtigen Elektromotor angetrieben zu werden. Wäre da nicht im Schiebebetrieb das Patschen und Bollern aus dem wuchtigen aber elegant underseat verlegten Edelstahl-Auspuff, gäbe es eigentlich sonst keinen Hinweis auf die Verwendung eines Verbrennungsmotors. Das überrascht umso mehr, als die Neue durch den Einbau einer Doppelzündung zusammen mit einer Einspritzanlage, unter anderem auch dieses verhindern sollte. Dafür hat sie, wie alle BMW’s, einen geregelten Katalysator, was mir gut gefällt.

Damit hier nicht nur gemeckert wird, kommen wir zu den Sachen, die die BMW wirklich gut kann. Dazu gehört der fantastisch bequeme Arbeitsplatz (Note 1 für gelungenen Windschutz gepaart mit brauchbarer Lüftung!) der einen zwar weit über das bauchige Benzinfaß streckt, aber einen königlichen Komfort bietet. Die Sitzposition ist für Fahrer aller Größen, sofern er eben den Lenker erreicht, sehr gut. Ich möchte hier erwähnen, dass der Sitz einen sehr fixiert und wenig Bewegungsfreiheit für einen engagierteren fah
rerischen Einsatz bietet! Aber genau diese Sitzposition verleiht der BMW, trotz des hohen Gewichtes von 260 kg, eine schier unglaubliche Wendigkeit, vor allem bei langsamer Fahrt. Dazu geht sie sanft, so sanft wie keine andere, von der Kupplung und lässt sich, auch dank niedrigem Schwerpunkt, zentimetergenau bei langsamer Fahrt manövrieren. Hier sind übrigens die Kipp- und Drehemomente des Boxers am stärksten als Ruck nach rechts bei kurzen Gasstößen spürbar. Die Beine werden über den sehr breit bauenden Motor zwar stark gespreizt, was aber den Stand und die Rangierbarkeit zusätzlich erleichtert und dem ganzen was reiterhaftes verleiht. Den Komfort für den Beifahrer ist BMW-typisch auf der sehr guten Seite ist. Bei einem Sporteisen nicht selbstverständlich und ein schweres Plus für die Bayrische.

Solchermaßen auf dem Bock thronend, braucht zwar ein wenig Zeit um sich mit dem großen Motorrad anzufreunden, doch einmal gewohnt, wirft sich die Replika immer leichter von einer Kehre in die andere. Durch die Paralever-Führung des Vorderrades erfolgt eine Entkoppelung der Federung vom Lenker und das ermöglicht, im Zusammenspiel mit der gediegen und straff ausgelegten Dämpfung, eine phantastisch zielgenaue und kontrollierte Fahrt. Paralever und die Entkoppelung bedeuten auch dass die BMW während des Bremsens nicht mehr eintaucht. Abgesehen von der Geometrie, die sich beim Anbremsen an eine Kurve nicht mehr verändert, gibt es noch einen Vorteil, der erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Bei Nachtfahrten sackt das Fahrlicht beim Anbremsen der Kurve (genau dann wenn man es am nötigsten braucht!), eben weil das Motorrad waagerecht bleibt, nicht mehr ab und verleiht z.B. einer späten Heimfahrt große Sicherheit. Mittels zweier gut platzierter Handräder kann man die Vorspannung der Federn vorne und hinten, übrigens auch während der Fahrt, bequem an die aktuellen Bedürfnisse anpassen. Der Komfort ist gut, allerdings liegt die Betonung auf der sehr straffen Seite, wie m
an das bei einen Sportler natürlich auch erwarten kann. Dieses Motorrad liebt lange Bögen und hohe Eingangstempi geradezu.

Wer allerdings mit dem Gas herumeiert, oder den Radius verschätzt hat oder aus anderen Gründen nicht klarkommt, versaut sich den Strich im Wechselspiel des Kardanantriebes. Zwar hat BMW die Reaktionen des Kardans , wie man sie von früher kannte (Kippen, Fahrstuhleffekt) fast bis zur Bedeutungslosigkeit wegkonstruiert, aber im Wechsel zwischen Zug auf Schiebebetrieb entstehen noch immer starke Momente, die man genau dann spürt. Langsamere Wechselkurven lassen einen das hohe Gewicht der 1100er doch ein wenig spüren und Präzision leidet wieder ein wenig unter der hervorragenden Handlichkeit. Die Bodenfreiheit (Zylinderköpfe!) ist, allen Bedenken zum Trotz, für den Landstraßen- betrieb absolut ausreichend, da das Sportfahrwerk gegenüber der normalen RS um 2 Zentimeter höher gelegt ist. Abgesehen davon ist das auch für die meisten Fahrerauf auch auf der Rennstrecke absolut ausreichend. Wer die Köpfe überland aufsitzen lässt, hat sowieso irgendetwas falsch verstanden! Auch wenn die serienmäßig montierten Metzeler Sportec M1 unglaublich viel Vertrauen aufbauen und sehr schnelle Ritte im Kampfmodus geradezu herausfordern. Das Schleifen der Zylinder erfordert allerdings eine sehr radikale Gangart, die damit endet, dass der aufsitzende Maschinenteil das Hinterrad aushebelt. Vorsicht also, wer’s unbedingt wissen will!

Wer's nicht wissen will, greift entsprechend zeitgerecht in die absolut fantastische Bremse. Das absolut sensationelle an dieser BMW ist das mörderische Bremsvermögen!
Eine solche brachiale Verzögerung, die sich mit zwei Fingern erzielen lässt und trotzdem wegen des ABS keine Gefahr für den Fahrer darstellt, habe ich noch nie an einem Serieneisen erlebt! Stoppies gehen sogar leichter als mit meiner Racing-125er!
In Kombination mit dem, leider aufpreispflichtigen, teilintegralen ABS ist man Herr jeder
Situation. Einzig an der Dosierbarkeit könnte noch ein wenig mehr gefeilt werden.
Schweres Kompliment!
Auch wenn der richtige Rennfahrer jetzt sagen wird : „ABS, wer braucht des wirklich?“
Ich empfehle es wärmstens jedem RS 1100 Käufer als nützliches Teil.
Bei der Kohle die man leider für die RS springen lassen muß, spielt die Zuwaage für das ABS ja keine große Rolle mehr. Man erhält dafür eine extrem wertig gemachte Maschine mit gediegener Ausstattung und Funktion die Ihrer Sportlerrolle bis auf den etwas müden Motor gut gerecht wird. Ob man mit den Vibras leben kann, muss man für sich selber entscheiden.

Als weitere Pluspunkte sehe ich für mich die langen Wartungsintervalle von 10.000km und der hohe Werterhalt. Definitiv kein Supersportler aber ein großer Bringer vor der Eisdiele und ein Wahnsinn auf großer Tour sowieso, besonders mit Beifahrer.

Wer auf die zurückhaltend bunte Bemalung, die Sponsorensticker und die weißen Blinker verzichten kann, kauft sich eine RS mit Sportfahrwerk und um das Gesparte das TI-ABS dazu. Die Carbondeckel für den Zylinder gibt’s als Ersatzteil auch!

Noch ein Nachsatz zu den Blinkern. Man schaltet die Blinker mit der jeweils zugehörigen Hand ein, jedoch aber mit einer separaten Rückstelltaste auuf der rechten Seite des Lenkers wieder aus. Welchem wahrlich kreativen Menschen diese idiotische Blinkerbetätigung eingefallen ist, mit dem gehört ersthaft über eine dauernde Einweiung Irgendwohin gesprochen. Armaturen darf er jedenfalls keine mehr entwerfen! Was mit der linken Hand (Daumen!) noch tadellos beim Einschalten funktioniert wird rechts, weil man ja den Daumen zum Gasgeben braucht, zum Geduldspiel. Man muß warten bis der Daumen Zeit hat den Blinker zu betätigen, also bis die Gasgriffstellung zufällig zum Knopf paßt. Oder aber man muß den Gasgriff lockern, was (siehe oben!) dem sauberen Strich wiederum nicht zuträglich ist. Und das gleiche beim Abschalten des Blinkers (di
esmal für beide Seiten!) nochmal. Dümmer gehts ja wohl nicht. Aber auch das kann den Reiz eines solchen Motorrades kaum schmälern!

! Bewerten wird erwartet und Kommentare sind ausdrücklich erwünscht !
Seid ihr denn immer einer Meinung mit mir?

BMW R 1100 S
Geschrieben von gleitschirm auf 2001-01-11 00:00:00
Meine Wertung:


Ein Sporttourer der Extraklasse

Erstmal ein paar Eckdaten zu MEINER "S":
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
BJ 99; Luft-, Ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor, Kurbelwelle längsliegend, je eine hochliegende, kettengetriebene Nockenwelle, vier Ventile pro Zylinder, Tassenstößel, Stoßstangen, Kipphebel, Naßsumpfschmierung, elektronische Saugrohreinspritzung, Motormanagement, geregelter Katalysator (! - ohne Zwang vom Gesetzgeber), E-Starter.
Hubraum: 1085 ccm, Nennleistung: 98 PS (72 KW) bei 7500 /min, hydraulisch betätigte Einscheiben-Trockenkupplung, Sechsganggetriebe, Kardan.
Telelever: längslenkergeführte Telegabel mit Federbein, Standrohrdurchmesser 35 mm, verstellbare Zugstufendämpfung, Zweigelenkeinarmschwinge aus Aluguß (Paralever), direkt angelenkt, verstellbare Federbasis und Zugstufendämpfung.
Doppelscheibenbremse vorn mit Vierkolbensätteln und schwimmend gelagerten Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm. Scheibenbremse hinten mit Zweikolbensattel, Durchmesser 276 mm. Elektronisches ABS.
Federweg: Vorn 110 mm, hinten 130 mm, Alu-Räder: Vorn 120/70 ZR 17, hinten 180/55 ZR 17 (Teil des aufpreispflichtigen Sportpakets zu Standard: 170/60 ZR 17)
Tankinhalt 18 Liter

Genug der trockenen Technik - was kann die "S":
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Von den derzeitigen BMW V4 Boxern hebt sich die R 1100 S klar positiv, sprich sportlich ab.
Die R 1100 S ist sicherlich kein Superportler nach japanischen Maßstäben.
Verglichen werden will sie eher mit Guzzis neuer 11I, der Ducati ST 2 (oder evtl. auch mit der ST 4) oder Buell-Maschinen. Die S füllt aber genau die offene sportliche Lücke der BMW V4 Boxer R Reihe. Ein Sporttourer eben!

Fahrverhalten und Motor:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Aufgrund des (für BMW Verhältnisse) relativ niedrigen Gewichts (229kg) wirkt sie sehr handlich. Fahrwerk und Handling empfinde ich persönlich als erste Sahne.
Natürlich fehlt ihr die Kraft
eines Hayabusa oder R1 Vierzylinders, aber sie bietet über das gesamte Drehzahlband mehr Leistung und verfügt über einen besseren Drehmomentverlauf als die übrigen R-Modelle. Power ist also bei diesem Flattwin ausreichend vorhanden.

Schaltung:
°°°°°°°°°°
Das Sechsganggetriebe stammt aus der K 1200 RS. Beim Schalten tut's ordentlich krachen! Dazu springen bei mir gelegentlich (eher selten) die Gänge raus.
Meistens zwischen dem 5. + 6. und dem 4. + 5 (war die ersten 5000km schlimmer - vermutlich haben wir uns erst zusammen gewöhnen müssen, das BMW Getriebe und ich ;-)).
Ansonsten ist das Getriebe gut, wenn man es mit dem nötigen Nachdruck bedient, lässt es sich mechanisch leicht und exakt, aber eng schalten und paßt mit seiner Abstufung der sechs Gänge sehr gut zur Maschine und Motorcharakteristik.

Insgesamt für BMW-Getriebe-Verhältnisse ein guter Wurf!

Ergonomie und Ausstattung:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Komfortangebot liegt BMW-typisch sehr hoch. Alle Schalter, Rasten und Griffe sind supersinnvoll angebracht. Der Windschutz ist gut und auch Design und endlich einmal der Sound (tief und sonor und nicht zu leise!) stimmen.
Seit Frühjahr 2001 habe ich die originalen tiefen Lenkerstummel mit einer Wüdo Lenkererhöhung um 5 cm angehoben, dass schont das Rückrat und die Handgelenkt. Subjektiv vermittelt die "S" jetzt noch mehr Handlichkeit.
Ach ja: "Rückdrehmoment" und andere Eigenheiten gibt es boxertypisch wieder Gratis dazu - ist halt eine echte BMW.

Fahrwerk:
°°°°°°°°°°
Auch die Schräglagenfreiheit ist ausreichend - ich hab' die Kiste jedenfalls solo noch nicht auf die Rasten gekriegt.
Die original Dämpfung vorne erscheint mir allerdings etwas überdämpft. Das hintere Federbein ist ohne Fehl und Tadel - sauberes Ansprechverhalten, leicht und einfach, fast könnte man sagen: stufenlos verstellbar!
Leider verschmutzt das Teil aufgrund des zu
klein geratenen Abweisers schnell!
Beim schnellem Runterschalten vor der Kurve ist mir allerdings 2-3 mal das das Hinterrad fröhlich durch die Gegend und seitlich nach rechts weg gehoppelt, ebenso bei abrupten "Gaszumachen", starke Lastwechsel sind wohl nicht das Ding der S.

Bremsen & ABS:
°°°°°°°°°°°°°°°
Die Bremsenanlage der S verdient ein Lob! Sie lässt sich mit zwei Fingern leicht und gleichmässig bremsen.
Gewöhnungsbedürftig ist der wandernden Druckpunkt der ABS Bremse! Anfänglich sehr ungewohnt aber nach einiger Zeit beherrschbar und kein Manko mehr.

Reifen:
°°°°°°°°
Die bei meiner "Q" originale Bereifung "Bridgestone BT 56 FG, BT 56 R" halte ich nach einem kurzen Versuch mit Mezeler immer noch für optimal! Im Moment muss ich noch die BT010 runterfahren, werde danach aber wieder auf BT56 wechseln - die Laufleistung des BT010 ist einfach zuniedrig. Evtl. bringt der BT020 mehr ...

Fazit:
°°°°°°°
Die S ist mit Abstand der beste Boxer den BMW je auf die Räder gestellt hat!

Hut ab - Respekt!

cu
Qmac © Jan 2001 & Jun 2002

BMW R 1100 S
Geschrieben von tomhens auf 2000-09-14 00:00:00
Meine Wertung:


Die etwas andere BMW

Ich habe immer gesagt..."Irgendwann kaufe ich mir auch mal eine BMW"

z.B. hat mir die K 1200 RS vom fahren her sehr gut gefallen aber der Preis von ca.30.000 DM hat mich abgeschreckt.

Das Fahrgefühl von der GS 1100 / GS1150 hat mich sehr
positiv überrascht aber das aussehen ist nicht jedermanns Sache...

ABER die R 1100 S hat ein tolles Fahrgefühl und sieht gar nicht mal so schlecht aus.
Der Motor hat enorme Leistung ohne in hohen Drehzahlen zu fahren (Druck ohne Ende)!

Probleme habe ich wie andere auch, mit der Schaltung (vom 5. in den 6. Gang) das kein Gang drin war, hakendem Getriebe, Kappergeräusche durch loses Blech im Krümmer(wurde durch Tausch behoben)

Ansonsten ist die Verarbeitung und der Service sehr gut.

Bei meiner 10000 km Dursicht wurden auch Garantieleistungen durchgeführt:

-Wechsel des von innen feucht werdenden Scheinwerfers

-Wechsel des Federbeins weil der Griff abgefallen war

-Wechsel des zu lauten Endschalldämpfers


Ich fahre momentan die BT56 Hinten 6000 bzw 4000km
vorne 8000km
Freigage für bt010/bt020
werde als nächste auf bt020 gehen da diese eine hohe haltbarkeit aufweisen

Sinnvolles Zubehör: Der Orginal Tankrucksack, Koffersystem,Hinterradabdeckung von Illmberger(bestellbar bei Wunderlich)


BMW R 1100 S
Geschrieben von jed1 auf 2000-08-21 00:00:00
Meine Wertung:


BMW R1100S

Mit 229 kg ist die BMW trotz gewichtsreduzierender Maßnahmen leider immer noch etwas behäbig. Man muß fleisig schalten, um das Drehzahlband (Sechsgang-Getriebe) gut zu nutzen.
Wenn die BMW warm ist, ist das Schalten kein Problem, bei kalten Motor nervt die BMW-typische Leerlaufsuche. Das Fahrwerk gehört wie immer bei BMW zum Feinsten.
Handlich und zielgenau lenkt die BMW ein und auch Bodenunebenheiten oder wechselnde Fahrbahnbeläge bringen sie nicht aus der Ruhe.
Bei nasser Fahrbahn ist allerdings Vorsicht angesagt: Wer etwas zu ungestüm Gas gibt, muß damit rechnen, daß der Hinterreifen die Traktion verliert und das Heck ausbricht. Da auch die Bremsen am Vorderrad, die im Trocknen exzellent ansprechen, bei Nässe sehr zögerlich wirken, empfiehlt sich unbedingt das ABS als.


BMW R 1100 S
Geschrieben von TGeppert auf 2000-02-12 00:00:00
Meine Wertung:


Bayerisches Multitalent

Sport wird auf der S anders buchstabiert. Der unter Zwang hölzerne Antrieb bremst die wilde Jagd, für federndes Liniensurfen ist die BMW aber top. Eindeutig vorhandenes Tourentalent und die edle Machart machen sie so begehrenswert. Für gemessene 98PS liefert die S keine überraschenden Fahrleistungen. Sie sind guter Schnitt, Langweile kommt deshalb im Sattel der BMW aber keinesfalls auf. Der Boxer lässt sich dank niedrigem Drehzahlniveau sehr genügsam bewegen. 5 Liter Suoerbenzin auf 100 Kilometer, wer’s laufen lässt, hat immernoch eine 6 vor dem Komma. Gute reichweite dank 18 Liter Tankinhalt. Eine BMW im Preisclinch mit der Blüte Japans, wer hätte das gedacht. Dazu kommen der hohe Werterhalt und Pluspunkte auf der Image-Seite, bei Titanmetallic-Mandarin sind die ggeifernden Boxerfans kaum noch im Zaun zu halten.

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